Klassische Konditionierung nach Pawlow

ist die Verknüpfung von zwei Reizen: einem ursprünglich bedeutungslosem Reiz und einem angeborenem Reiz

Die Reflexe des Organismus werden auf einen ehemals unbedeutenden Auslösereiz konditioniert.

zum Beispiel:   Clickertraining

Operante Konditionierung nach Thorndike und Skinner

ist die Verknüpfung von Aktion und Folge:   ich tue das... und daraufhin passiert das...

Herstellung einer Assoziation zwischen einer kontrollierten Handlung und der Reaktion der Umwelt auf diese Handlung. Das Tier lernt etwas zu den Folgen seiner Handlung.

zum Beispiel:    Shaping

Hier kann der Hund durch seine Aktion bestimmen, welche Folgen diese hat. Das Clickern ist eine Art Ratespiel für den Hund: macht er etwas Erwünschtes, erfolgt der Click und die Belohnung. Handlung und Folge werden von ihm verknüpft, erlernt und wieder gezeigt.

Begriffe

Verstärkung (Reinforcement):  bewirkt dass das vorhergezeigte Verhalten mehr (verstärkt)wird

Bestrafung (Punishment):  bewirkt, dass das vorhergezeigte Verhalten weniger wird

Lernquadrat

Ein Verhalten

 ändert sich

durch die Folge

 

etwas kommt dazu

               +

 

etwas verschwindet

                 -

Reinforcement

Verhalten wird verstärkt

Belohnung

Angenehmes beginnt

                R+

 

Unangenehmes endet

                 R-

Punishment

Verhalten wird reduziert

Bestrafung

Unangenehmes beginnt

                P+

 

Angenehmes wird entfernt

                 P-

Konsequenz

Tierschutzgemäß arbeitet man, wenn man sich an R+ und P- orientiert, also mit positiver Verstärkung bzw. mit negativer Strafe arbeitet; heißt: man gibt eine Belohnung=Erfolg oder man entzieht die Belohnung=Misserfolg!

 

 

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