Bedürfnisse

Alle Lebewesen streben nach Optimierung ihrer Lebensum- stände. Entscheidend für Hunde sind dabei:

  • Sicherheit
  • Soziale Kontakte
  • Schlaf
  • Ruhe
  • Lebensumfeld
  • Wasser
  • Futter
  • Jagen
  • Sexualverhalten

Um eine stete Verbesserung zu erzielen, lernen auch Hunde dazu und erwerben neue Fähigkeiten. Für die Auswahl der Motivation ist das Wissen um die Bedürfnisse des Tieres wichtig.

Durch Selbstbewusstsein des Halters und einen ent- sprechenden Umgang mit dem Tier wird Sicherheit vermittelt. Strenge Erziehung lehrt den Hund zwar, was er nicht tun soll, gibt ihm aber keine Idee, was er selbst zur Steigerung seines Wohlbefindens tun kann.

Gut sozialisierte Hunde betrachten den Menschen als Sozialpartner und stellen sich auf das Zusammenleben ein.

Sicherheit, Ruhe und Schlaf nach einem Training sind wichtig, weil sich insbesondere junge Hunde nur kurz konzentrieren können. Setzt man Ruhe als Belohnung ein, so arbeitet man mit -nicht erwünschter- negativer Verstärkung bzw. positiver Strafe.

Für Futter oder Wasser bestimmte Verhaltenstaktiken auszuarbeiten ist beim Hund naturgemäß.

Der jagdlichen Aspekt wird berücksichtigt, indem wir Ball- oder Zerrspiele, eventuell auch Apportieren als Belohnung verwenden.

Die dem Sexualverhalten innewohnenden Verhaltens- muster können wir nicht als Belohnung einsetzen.

Alles, was dem Hund Misserfolg bringt, wirkt als Strafe für ihn; er wird dieses Verhalten einstellen. In jeder Situation berechnet der Hund, was in diesem Moment für seine Bedürfnisbefriedigung am wichtigsten ist. Ist die zu erwartende Belohnung nicht reizvoll genug und gibt es konkurrierende Motive wird der Hund diesen nachgehen.

Im Training hat man also folgende Möglichkeiten:

  • Spielmotivation
  • Futtermotivation
  • Sozialmotivation
  • Bewegungsmotivation
 

 

 

 

lerntheorie

 

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